Freitag 08-06-2007
Um 15:00 Uhr trafen die ersten Gäste des Familienfestes, in der Grillhütte Kandel ein.
Petrus meinte es mit den Kolleginnen und Kollegen der Ex-Sanmina Belegschaft gut, strahlender Sonnenschein und blauer Himmel waren ideale Voraussetzungen für das Gelingen der Feier.
Selbst der unausweichliche Stau auf der Rheinbrücke hatte einen positiven Nebeneffekt.
Die Ankunft der Festgäste verteilte sich dadurch auf einen größeren Zeitraum, die Staus am Grill und bei der Getränkeausgabe waren dadurch kleiner.
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Trotz des ernsten Hintergrunds des Familienfestes, die nun vollzogenen Schließung der Leiterplattenproduktion Karlsruhe war von schlechter Laune und Trübsal unter den Gästen nichts zu spüren! |
Viele Kolleginnen und Kollegen waren mit Familie gekommen.
Die Kinder hatten auf dem Festgelände ausreichend Platz zum Toben und Spielen.
Es wurde angeregt über die alten Zeiten, die Arbeitssuche und auch den neuen Job gesprochen.
Erfahrungen bei der Arbeitssuche waren Gegenstand der meisten Gespräche, aber auch über Privates wurde viel geredet.
Einige Kolleginnen hatten spontan für Kaffee und Kuchen gesorgt. Alkoholfreie Getränke, Schorle, Bier und Radler fanden bei den sommerlichen Temperaturen reißenden Absatz. Mit einem großen Grillwagen wurden die Gäste mit Steaks und Bratwürsten versorgt.
Auch der Geldbeutel der Festgäste wurde geschont.
Alles für einen Euro war das Motto der Veranstaltung.
Ermöglicht wurde dies durch Sponsoring und die Unterstützung der IG Metall
und unseres Rechtsanwalt Hans Löffler.
Herzlichen Dank dafür!
Entsprechend positiv waren auch die Rückmeldung der Teilnehmer des Familienfestes. Es regnete Lob und Anerkennung für die Veranstalter. Auch uns als Organisatoren des Festes tut es gut zu hören, das die Anstrengungen und der Stress im Vorfeld sich gelohnt haben.
Unser Dank gilt vor allem den fleißigen Helfern, die spontan und uneigennützig beim Organisieren, dem Aufbau, der Kasse,
der Getränkeausgabe, der Zapfanlage, beim Spülen der Gläser, am Grill, beim Putzen des Grillwagens und den Aufräumarbeiten beteiligt haben.
Danke, das war uns eine große Hilfe, ohne euch wäre uns das Fest nicht gelungen!
Ich persönlich, hoffe auf einen positiven Nebeneffekt des Festes, dass zumindest einige Kolleginnen und Kollegen untereinander Kontakt halten.
Es wäre schade, wenn mit der Firma auch die Freundschaften und Kontakte der Menschen untergehen.
Aber es liegt wie bei vielen Dingen im Leben, an uns selbst dies zu verhindern.
Deshalb hoffe ich auf das Beste und die Initiative Einzelner.
